Seit zwei Dekaden für Magdeburg

20 Jahre Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg: Das Jubiläum des größten Vermieters Magdeburgs in diesem Jahr wird gefeiert. Ein neues Maskottchen, „Wobi“, ist dabei das Aushängeschild.

„Spatzen gibt es überall in der Stadt. Sie gehören zu Magdeburg, genau wie die Wobau“, sagt Heinrich Sonsalla, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg. „Darum haben wir uns bei der Suche nach einem Maskottchen zu unserem Jubiläum für diesen kleinen gefiederten Repräsentanten entschieden.“ Künftig soll der „Wobi“ auf Plakaten, in Anzeigen und bei den Mietern vor Ort die Wobau repräsentieren. Ein putziger Geselle, der immer da ist, wo die Wobau auch ist – mitten im Leben ihrer Mieter.
20 Jahre Wobau. Eine lange Zeit, in der es eine Menge zu tun gab. Hervorgegangen aus der KWV (Kommunale Wohnungsverwaltung), wurde die Wohnungsbaugesellschaft im August 1992 gegründet. Im Rahmen der Gründung übertrug die Stadt der neuen Gesellschaft ihr „zu Wohnzwecken dienendes Gebäudevermögen“. Was so umständlich klingt, bedeutet in Kurzform: rund 63 000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten galt es zu verwalten. Ausgenommen waren lediglich Gebäude, die zu mehr als 50 Prozent gewerblich genutzt worden waren oder sich in militärischer Nutzung befunden hatten. Zur Arbeit der Wohnungsbaugesellschaft gehörte nicht nur das „alltägliche Vermietungsgeschäft”. Sanierungen, Instandsetzungen, Verbesserungen im Wohnumfeld, auch Rückbau und Verkauf von Gebäuden standen auf der Tagesordnung. Erschwerend kamen Altschuldenprobleme und Restitutionsansprüche hinzu. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Geschichte, Hintergrund, Jubiläum, Wirtschaft, Wohnungswirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Facebook rüstet mit Werbung auf

Soziale Netzwerke boomen: Millionen Menschen sind bei Online-Communitys wie Facebook oder Twitter angemeldet, die Plattformen gehören zu den meistabgerufenen Websites. Es gibt unzählige davon – jede mit einem anderen Schwerpunkt und anderen Funktionen.
Kurz vor dem Börsengang hat Facebook eine neue Einnahmequelle für sich entdeckt, um die Werbeeinnahmen aus dem vergangenen Jahr von knapp 3,2 Milliarden Dollar weiter zu steigern. 425 Millionen Nutzer, die Hälfte aller Mitglieder, hält sich auch unterwegs über das Geschehen auf dem Laufenden. Das weltweit größte soziale Netzwerk sieht darin die passende Gelegenheit, die bisher werbefreie mobile Internetseite mit Werbeanzeigen zu bestücken. Damit könnte der Umsatz im Bereich der mobilen Werbung im Jahr nach der Einführung bei rund 1,2 Milliarden Dollar liegen – allein in den USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland. Dennoch betonte Facebook, dass der Nutzer nicht mit einer Werbeflut überschwemmt würde, da in Zukunft vorerst eine gezielte Werbeeinblendung pro Tag geschaltet werden soll.

Veröffentlicht unter Hintergrund, Jugend, Medien, Vermischtes, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der tägliche Apfel aus heimischen Landen

Warum muss ein Joghurt aus Süddeutschland in den Regalen eines Supermarktes an der Ostsee stehen, obwohl wenige Kilometer weiter ebenfalls Joghurt hergestellt wird? Was machen Äpfel aus China neben Äpfeln von Sachsen-Obst vom Süßen See?
Transporte zu Land, zu Wasser und in der Luft sind eine Herausforderung für Logistiker, auch und gerade bei Obst.

Die tägliche Versorgung von 82 Millionen Menschen in Deutschland mit Lebensmitteln erfordert ein komplexes Logistiknetz und stellt hohe Ansprüche an die Leistungsfähigkeit der Ernährungsindustrie und des Handels. Die Belieferung der Kunden muss schnell, sicher und pünktlich erfolgen. Um diese Aufgabe tagtäglich erfüllen zu können, nutzt die Ernährungsindustrie hoch spezialisierte und effizient organisierte logistische Systeme.
Im Jahr 2010 wurden Waren im Wert von rund 806,2 Milliarden Euro nach Deutschland importiert und für 959,5 Milliarden Euro exportiert. Das ist die Exportbilanz aller Waren und Dienstleistungen, die 2011 dann auch bereits die Billionenmarke überschritt. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Kairo – ein Moloch zwischen Erhabenheit und Müll

Mit der Erholung und Entspannung, so wie am Roten Meer in El Gouna, ist es spätestens mit der Ankunft auf dem Internationalen Flughafen Kairo vorbei. Das Klima der Metropole am Nil ist kurz vor Weihnachten außerordentlich angenehm. 22 bis 23 Grad Wärme, trockene Luft, die allerdings durch Wüstenstaub und Smog von unendlichen Autoschlangen getrübt ist. Die Pyramiden von Kairo sind natürlich ein Muss für jeden Touristen, der hierher kommt, und eine Herausforderung sind sie auch.

Bevor man die Weltwunder erreicht, muss man sich erst durch die Stadt quälen, denn der International Airport liegt am anderen Ende dieses Millionenmolochs. Apropos Millionen: Wieviele Einwohner Kairo hätte, wollen wir von einem Mitarbeiter des Fremdenverkehrsministeriums wissen. Die salomonische Antwort lautet: „So zwischen 18 und 24 Millionen, je nachdem, wie weit man die Stadt geographisch fasst. So ganz genau weiß das niemand.“

Auf der achtspurigen Ringstraße kommt man nur langsam voran. Wer am lautesten hupt, hat Recht und Vorfahrt, die Autos, Lastkraftwagen und Busse bewegen sich wie eine zähe Masse Kilometer für Kilometer vorwärts. Dazwischen immer wieder Unfälle, was bei den teilweise abenteuerlich aussehenden und hoffnungslos überladenen Fahrzeugen auch nicht verwunderlich ist. Polizei ist weit und breit nicht zu sehen, sie wären auch hoffnungslos überfordert. Dieses Chaos ist nicht zu ordnen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ausland, Geschichte, Gesundheit, Hintergrund, Jugend, Vermischtes | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Amerikaner sind die größte Investorengruppe

Die Regionen Halle und Magdeburg gehören zu den Gebieten in den Neuen Ländern, die die meisten ausländischen Investoren angezogen haben. Das geht aus speziellen Erhebungen des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) unter auswärtigen Investoren in den Neuen Ländern hervor.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ausland, Hintergrund, Währung, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Süßes ohne Reue dank Wunderkraut

Naschen ohne Bedenken? Keine zusätzlichen Pfunde und die Zähne werden nicht angegriffen? Süßer als Zucker und keine Kalorien? Das alles verspricht der neue Süßstoff Stevia rebaudiana. Doch was taugt die natürliche Zuckeralternative?

Sie ist die neue Chance der Lebensmittelindustrie und hat bereits eine lange Geschichte. Stevia rebaudiana wird seit Jahrhunderten von den Ureinwohnern des Dreiländerecks Paraguay, Brasilien und Argentinien, den Guaranis, als Süßstoff und als Mittel gegen Magenschmerzen verwendet. Stevia rebaudiana, auch als Honigkraut bezeichnet, ist eine unscheinbare Pflanze mit großer Wirkung. Stevia ist mit 150 verschiedenen Arten in der Familie der Korbblüter verwandt, doch nur diese besitzt diese Besonderheit. Die Süßkraft der Stevia rebaudiana liegt bis zu 300 Mal höher gegenüber der von Zucker, enthält keine Kalorien und schädigt die Zähne in keiner Weise. Zudem ist sie für Diabetiker unbedenklich, da sie den Blutzuckerspiegel nur unwesentlich beeinflusst.
Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte der Schweizer Naturwissenschaftler Moisés Bertoni die Pflanze auf einer Reise nach Paraguay. In Japan ist Stevia rebaudiana seit 1976 in Lebensmitteln zugelassen, in den USA, Australien und Neuseeland seit 2008. Nach Europa wurden seit 1986 zahlreiche Tonnen Stevia-Blätter und Steviol Glykoside importiert und dort konsumiert. Trotzdem galt es seit 1997 als Novel-Food („neuartiges Lebensmittel“) und wurde 2001 wegen angeblich fehlender wissenschaftlicher Informationen zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit vom Markt genommen. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gesundheit, Handel, Hintergrund, Landwirtschaft, Natur, Uncategorized, Wirtschaft | Hinterlasse einen Kommentar

Mit Energie, Disziplin und einem Paddel auf der Elbe

Wer mit gerade 18 Jahren Tag für Tag bei Sonnenaufgang auf der Elbe für den Erfolg paddelt, der hat Unterstützung verdient. aspekt sucht Sponsoren für Chris Weber, der seine ganze Kraft diesem schönen Sport widmet.


Der Weg an die Spitze beginnt früh. Wenn in den zurückliegenden Wochen gerade die Wintersonne aufgegangen war, saß Chris Weber bereits vor seiner Arbeitszeit als Auszubildender bei der IHK Magdeburg schon im Kanu auf dem Verbindungskanal zwischen Zollhafen und Elbe am Magdeburger Werder. Den Trainingsbeginn bestimmt die Sonne, denn im Dunklen ist es auf dem Wasser zu gefährlich. Und stoppen können ihn bei seinem Eifer nur die Eisschollen, doch die sind allmählich der Sonne gewichen, so dass der athletische 18jährige wieder mit den Paddeln das Wasser durchpflügen kann.
Dort am Werder ist auch seit 2008 sein Trainingsstützpunkt. Doch die Kanutenkarriere begann viel früher. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Hintergrund, Jugend, Sport | Hinterlasse einen Kommentar