20 Jahre Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg: Das Jubiläum des größten Vermieters Magdeburgs in diesem Jahr wird gefeiert. Ein neues Maskottchen, „Wobi“, ist dabei das Aushängeschild.
„Spatzen gibt es überall in der Stadt. Sie gehören zu Magdeburg, genau wie die Wobau“, sagt Heinrich Sonsalla, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg. „Darum haben wir uns bei der Suche nach einem Maskottchen zu unserem Jubiläum für diesen kleinen gefiederten Repräsentanten entschieden.“ Künftig soll der „Wobi“ auf Plakaten, in Anzeigen und bei den Mietern vor Ort die Wobau repräsentieren. Ein putziger Geselle, der immer da ist, wo die Wobau auch ist – mitten im Leben ihrer Mieter.
20 Jahre Wobau. Eine lange Zeit, in der es eine Menge zu tun gab. Hervorgegangen aus der KWV (Kommunale Wohnungsverwaltung), wurde die Wohnungsbaugesellschaft im August 1992 gegründet. Im Rahmen der Gründung übertrug die Stadt der neuen Gesellschaft ihr „zu Wohnzwecken dienendes Gebäudevermögen“. Was so umständlich klingt, bedeutet in Kurzform: rund 63 000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten galt es zu verwalten. Ausgenommen waren lediglich Gebäude, die zu mehr als 50 Prozent gewerblich genutzt worden waren oder sich in militärischer Nutzung befunden hatten. Zur Arbeit der Wohnungsbaugesellschaft gehörte nicht nur das „alltägliche Vermietungsgeschäft”. Sanierungen, Instandsetzungen, Verbesserungen im Wohnumfeld, auch Rückbau und Verkauf von Gebäuden standen auf der Tagesordnung. Erschwerend kamen Altschuldenprobleme und Restitutionsansprüche hinzu. Weiterlesen




